P. Martin: Kommentar zum Weihnachtsbrief 2025

Der Weihnachtsbrief ist angekommen, hat eine gute, ehrliche Handschrift!
Der schwierige Zustand von Gemeinde und Kirche und Zukunft, wird deutlich angesprochen,
aber zwischen genau diesen Zeilen sind Hoffnungsschimmer zu erkennen, angezündet von den
Ehrenamtlichen, wie Euch!

Besonders ist mir das aufgefallen bei dem Beitrag der Sekretärin, sie wird zu guten positiven Aussagen verlockt!
Wahrscheinlich ist sie so!
Sehr schön das Bild: bald mehr Zeit für andere Dinge, wohl erst recht für andere Menschen!

Und dann natürlich der Jakobsweg Bericht, realistisch und spirituell ineinander!
Schön ausgedrückt: die Beine laufen von selber, der Kopf kann sich dem Geistlichen, dem Meditativen widmen!
Na ja, zumindest ein Kraftakt von Organisation.
Ist mir neu, meinte immer, das sei ein dauernder roter Faden, die Beziehung der Pilger untereinander,
so erzählen es die Filme….
Unglaublich: 2400 km zu Fuß, das ist je ein ganzer Lebensweg! Aber es stimmt, vom Wald bei Kusterdingen
hin zum Rauchfaß nach Compostella (scheint ein Begriff aus der Sternenwelt zu sein, wie bei den heiligen drei Königen!)

Der KGR Bericht, ein richtiges Strategiepapier: aufgezählt das ganze Spektrum der Gemeinden
interessant sind dann die Umsetzungen. Schöne Ansätze bei der Jugendarbeit! Bei den Senioren?

Schön der Uganda-Bericht, sie muß sich ja richtig identifizert haben mit ihrem „Projekt“ und den Menschen,
„Lebe ich mit meiner Familie…“ klingt nach echter Familie?

Und dann der Artikel über den Bischof! Heimlich etwas kritisch!
Stimmt, er ist sehr zurückhaltend, Gemeinschaft schaffen und miteinander verknüpfen wäre das Gebot der Stunde,
die Aufgabe des Bischofs als „Animateur“.

Das ganz Heft empfinde ich sehr gut für „corporate identity“ der Pfarreiengemeinschaft,
jede Gruppe, die etwas wirken will, entwickelt so ein „familiy“ Bewusstsein, der Pfarrbrief ist ein gutes Mittel dafür!

Der Engelsweg? Wenn die Engel in Kusterdingen….plötzlich lebendig werden, das wärs dann!

Mit einem lieben adventlichen Gruß!
Euer
P. Martin