Buchvorstellung und Gespräch: Jüdisches Leben in Schwaben

Das jüdische Leben hier in Deutschland ist zunehmend durch Antisemitismus bedroht. So verzichten Juden beispielsweise auf das Tragen der Kippa in der Öffentlichkeit aus Angst vor Gewalt. Umso wichtiger ist es, dass die schweigende Mehrheit der Bevölkerung sich erhebt und sich aktiv gegen diese Art von Diskriminierung stellt.

Dazu bei tragen Veranstaltungen wie die folgende Buchvorstellung. Der Arbeitskreis jüdisches Leben lädt ein.

Buchvorstellung und Gespräch
Jüdisches Leben in Schwaben
Wissenschaft trifft Praxis
Dienstag, 9. Dezember 2025, 18:15 Uhr
online

Nach einer Kurzvorstellung der Publikation durch die Herausgeberinnen diskutiert Verlegerin Dr. Nora Pester mit Dr. Michael Blume, Beauftragter der
Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben, Dr. Nicola Wenge, Leiterin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK) in Ulm, sowie Dr. Stefan Lang, Kreisarchivar und Leiter der Kulturabteilung im Landratsamt Göppingen, darüber, wie aktuelle Forschungserkenntnisse neue Perspektiven auf das Landjudentum eröffnen und Impulse für die heutige Erinnerungsarbeit geben können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung Forschung und Vermittlung an Universitäten, in Archiven, Gedenkstätten und jüdischen Museen für den Einsatz für Demokratie und gegen Antisemitismus haben – und wie sich der Gedanke einer „Shared History“ dabei konkret umsetzen lässt.

Anmeldung
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 30. November 2025
unter Akademie RS. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und
einen Tag vor der Veranstaltung die Zugangsdaten für Zoom. Bei Fragen wenden Sie sich bitte
an Simone Storck unter storck@akademie-rs.de.

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