Das Martinsfest ist ein sehr traditionsreiches Fest in unserer Kirche, das jedes Jahr am 11. November zu Ehren des Heiligen Martin von Tours gefeiert wird. Besonders sind es die Kinder mit Laternenumzügen, die das fest prägen. Auch das Singen der St. Martin Hymne „St.Martin, St.Martin, St. Martin ist ein guter Mann …“ erreicht jeden.
Umso schöner ist es dann, dass sich ca. 200 Menschen trotz widrigem Wetter mit Nieselregen am Sonntag, 16. November aufmachten nach Jettenburg. So erfuhren sie auch von Emma und Clara. Sie erlebten hautnah wie es ist, ein Lichterkind zu sein und Freude und Wärme zu seinen Mitmenschen zu bringen. Die Geschichte der Zwillinge Emma und Clara zeigte, dass man Menschen mit dem helfen kann, was man gerade hat. Bei Martin war das sein Mantel, bei den Zwillingen ihre Laternen während eines Stromausfalls. Durch solche Gesten leuchtet Gottes Licht auf unsere Erde und es wird ganz deutlich, dass wir auf den Spuren Jesu sind, der selbst von sich sagte: Ich bin das Licht der Welt.

Zum Abschluss gab es das Martinsbrötchen und alle gemeinsam hatten noch ein bisschen Zeit miteinander. Dank engagierter Familien aus Jettenburg und Wankheim, den Firmlingen, der Jettenburger Feuerwehr und unserer diesjährigen Reiterin mit ihrem Pferd Hanni ist es möglich, das Licht leuchten zu lassen und zu zeigen, dass wir Christinnen und Christen am besten gemeinsam Gottes Licht in die Welt bringen. Viele haben in diesem Moment verstanden: Die Pflege unserer Traditionen hält die Gesellschaft zusammen.