Beratungsinhalte im November:
Ein Anstoß von Debora Abraha unter dem Motto: „Kirche für alle – auch und gerade für Jugendliche“ war Schwerpunktthema der Sitzung. Sie trug vor, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr automatisch Kontakt zur Kirche haben. Die Ursachen sind vielfältig. Herausforderung für uns sei, Kontaktpunkte so zu gestalten, dass „Kirche“ mit positiven Erlebnissen verbunden wird. Hierzu ist Kreativität und vor allem die Bereitschaft zu Veränderung auch in gewohnten Abläufen des Gemeindelebens gefragt. Die Kirchengemeinde und der Kirchengemeinderat sollten deshalb eine an der Lebenswelt der Jüngeren orientierten Zukunftsvision von Angeboten entwickeln.
Weitere Beratungspunkte waren die formale Einsetzung des Liturgieausschusses, der sich mit der Strukturierung des gottesdienstlichen Lebens der Gemeinde und seiner Weiterentwicklung befasst. In den Ausschuss wurden neben den Kirchengemeinderäten Michael Steibli (KU) und Pedro Movilla Bretaña (KF), Thomas Münch (WW), Kerstin Götz (KU), Birgit Espey und Nina Rabe (beide KF) berufen.
Im November waren die Kirchengemeinderäte aufgerufen, zwei Vertreter des Dekanates Rottenburg in den Diözesanrat zu wählen. Man beriet über die Eignung der sechs Kandidatinnen und Kandidaten.
Der KGR tauschte sich auch über Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit aus. Bezüglich der wieder geplanten Sternsingeraktion wurde die Sorge geäußert, genügend Sängerinnen und Sänger zu gewinnen, weil häufig die Ferienzeit als Zeit ohne Verpflichtung betrachtet würde.
Pfarrer Tomas Begovic gab bekannt, dass er bereits um Zurruhesetzung im Oktober 2026 gebeten hat, damit die Ausschreibung der Pfarrstelle im Frühjahr erfolgen kann.
Kirche der Zukunft – Gemeinsam Neues Wagen! Am 15. November fand dann auch eine Klausurtagung des Kirchengemeinderates statt, bei der, ausgehend von Überlegungen zur zukünftigen Verwendung von Räumlichkeiten, eine Vorstellung entwickelt wurde, wie das örtliche Leben der Kirchengemeinde aufgrund personeller und struktureller Veränderungen (z.B. Ruhestand Pfarrer, rückläufige Finanzen, verändertes Glaubensleben) weiter entwickelt werden könnte. Ein solcher Entwicklungsprozess kann nur gelingen, wenn die Gemeindemitglieder einbezogen werden und sich selbst auch mit eigenen Ideen und Mitarbeit einbringen. Dazu wird am 31. Januar 2026 statt eines Helferfestest zu einer Gemeindeversammlung eingeladen.
Neue Mailadresse:
Der Kirchengemeinderat hat für die Gemeindemitglieder eigens eine E-Mail-Adresse angelegt, damit unkompliziert Rückmeldungen, Anfragen und Anregungen direkt beim Leitungsteam ankommen.
Alex Bernhard