Im Mittelpunkt der Beratungen der Februarsitzung standen der Austausch über die Gemeindeversammlung vom 31. Januar (siehe dazu den Beitrag Gemeindeversammlung) und Berichte aus den nunmehr gebildeten Handlungsfeldern.
Von Alex Bernhard
„Gemeindemitglied sein“ könnte mehr sein, als Teilnahme an Gottesdiensten
Die Anzahl der Teilnehmenden an der Versammlung mit knapp über 50 Personen lag etwas über der erwarteten Mindestzahl, wurde jedoch auch als enttäuschend angesichts der Gemeindegröße empfunden. Die meisten der Anwesenden sind überwiegend auch in mehreren Bereichen gestaltend aktiv. Diese hätten in guter Atmosphäre auch sehr konstruktive Kommentare und Vorschläge zur Entwicklung der Kirchengemeinde gemacht. Teilweise seien jedoch teilweise auch Erwartungen zu einem bereits fertigen Zukunftskonzept vorgetragen worden.
Da sich jedoch viele nicht in so großer Runde zu äußern trauen, sollte das Format einer solchen Veranstaltung überdacht werden. Insgesamt wertet der Kirchengemeinderat (KGR) die Gemeindeversammlung jedoch als ersten guten Auftakt, der von großem und wohlwollendem Interesse an der künftigen Entwicklung der Gemeinde geprägt war. Es käme nun darauf an, die Gemeindemitglieder stärker als bisher mit Informationen zu versorgen und auf ein Bewusstsein hinzuwirken, dass „Gemeindemitglied sein“ mehr sein könnte, als Teilnahme an Gottesdiensten und Angeboten.
KGR definiert fünf Handlungsfelder
Mit dem Ansatz der Arbeitsteilung in den fünf verschiedenen Handlungsfeldern (siehe dazu den Beitrag Gemeindeversammlung) will der KGR gezielter die einzelnen Aktivitätsbereiche beleuchten. Die Gemeindemitglieder sind aufgerufen, mit den einzelnen Bereichen direkt in Kontakt zu treten. Deshalb sind die jeweiligen Personen dort benannt und können persönlich oder per E-Mail angesprochen werden. So wurde z.B. für den Bereich „Glauben-Spiritualität“ eine separate Mailadresse installiert.
Das Handlungsfeld „Institution Kirchengemeinde“ hat einige organisatorische Aufgaben auf der Agenda und nimmt derzeit Kontakt zu den benachbarten Kirchengemeinden auf, mit denen eine künftige Pfarreiraumschaft gebildet werden soll.
Die anderen Handlungsfelder sind derzeit dabei, ihre teils vielgestaltigen Unterthemen nach Wichtigkeit zu bewerten und die Arbeitsweise abzustimmen. So gilt es z.B. ein Küchenteam zusammen zu stellen, nach dem die seither sehr rührigen Damen sich aus Altersgründen zurückziehen. Ohne Küchenteam eben keine größeren Feste, oder? Ohne ausreichende Zahl an Besuchshelfern keine Kontaktpflege zu Kranken und älteren Gemeindemitgliedern? Die KGR-Mitglieder wollen Interessierte beim Einstieg in ein Tätigkeitsfeld gerne unterstützen. Rückmeldungen hierzu sind willkommen unter direkter persönlicher Ansprache/Rückfragemöglichkeit oder unter der Mail-Adresse: .
Klausurtagung und Mandatsniederlegung – Maria Rosa-Goller rückt nach
Die weitere Entwicklung wird der KGR in seiner Klausurtagung Mitte März im Kloster Bonlanden beraten.
Leider musste das Gremium in der Februarsitzung auch die Mandatsniederlegung zweier KGR-Mitglieder wegen fehlender Zeitkapazität zur Kenntnis nehmen [Domenico Vetromile (Kf) und Ulla Heinemann (Ku)]. Dies wurde sehr bedauert. Nunmehr rückt als stimmberechtigtes Mitglied Maria Rosa-Goller (Kf) nach.