Das geistliche Wort – Gottes Reich ist mitten unter uns?!

Und wieder können Sie unter der Überschrift „Das geistliche Wort“ einen Text mit spirituellem Inhalt auf unserer Homepage lesen. Die spirituelle Kraft dieser geistlichen Wörter möge Sie begleiten, Halt geben und Haltung verschaffen, aber auch Fröhlichkeit, Gelassenheit und Vertrauen und sie sollen zum Nachdenken anregen. Die Texte wählen wir in regelmäßigen Abständen für Sie aus. Sollten Sie einen schönen Text, Gebet oder ein spirituelles Gedicht zu Hause haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie es uns zukommen lassen (AN: redaktion@christus-koenig.eu). Wir veröffentlichen diese dann und geben Sie somit an die Gemeinde sowie an alle Leserinnen und Leser weiter.
Das heutige geistliche Wort hat Gerlinde Münch aus Wannweil beigesteuert. Sie trug es vor im Rahmen einer Kirchengemeinderatssitzung im April. Zu Ihrer Info: Zu Beginn und am Ende einer jeden Kirchengemeinderatssitzung spricht einer der Teilnehmerinnen oder Teilnehmer ein geistliches Wort vor.

Perspektivwechsel

Gottes Reich ist mitten unter uns?!

Tatsache ist
Dass die Kirche in der Gesellschaft nichts mehr zu sagen hat
Dass unsere Gemeinden erst älter und dann kleiner werden.
Ich glaube nicht
Dass sich das Blatt noch wenden wird
Wahrheit ist:
Die Kirche in Deutschland steht kurz vor dem Aus
Ich weigere mich zu glauben
Dass ich als Mitglied meiner Kirche etwas tun kann
Dass Gott seine Kirche weiterbauen will
Generationen vor uns haben das schon geglaubt
Es steht doch klar vor Augen:
Dass heute so viele ausbrennen
Es kann unmöglich sein,
Dass das bei uns anders sein wird
Dass Gott eingreift
Ich bin überzeugt
Man kann den Lauf der Dinge nicht aufhalten
Es wäre eine Lüge, würde ich sagen:
Gott kümmert sich um uns.

Und jetzt kommt der Perspektivwechsel!
Lesen Sie den Text Zeile für Zeile
von unten nach oben!

Gefunden bei: https://player.vimeo.com/video/56908683
Text von Cornelia Schubert und Simon Englert

2 Gedanken zu „Das geistliche Wort – Gottes Reich ist mitten unter uns?!

  1. Ihr Lieben, die ihr es gut meint. Das Problem bei der Sache ist, dass Gott unser Schöpfer nie etwas mit der Kirche zu tun hatte und auch weiterhin nix mit Gebäuden und christlichen Einrichtungen. Wir gehen in ein neues Zeitalter und spätestens jetzt sollte sich jeder fragen, ob das Gottesbild, dass er/sie im Verlauf seines Lebens für ihn noch stimmig ist? Ich will niemanden in Frage stellen-das muss jeder selbst tun. Als Frau, die ich über 30 Jahre zu einer Freikirche gehörte, frag mich inzwischen, warum noch immer seit 2000 Jahren das Gottesbild ein männliches ist? Warum komme ich als Frau/das Weibliche nicht darin vor, obwohl das wahre Bild Gottes, das des Männlichen und Weiblichen ist? Denn nach diesem menschliche Prinzip wurden Mann & Frau doch auch von Gott geschaffen=dann muss Gott logischerweise eine weibliche Seite haben!!! Diese, eine andere Schöpfungsgeschichte steht in Sprüche 8, Verse 22-36. Dieser Text zeigt, dass es ganz anders war, als uns das Patriachat glauben lassen will?! Ich glaubte auch lange an einen Gottessohn, der mit seinem Vater von Anbeginn der Schöpfung in einem Liebesverhältnis verbunden ist?! Das ist jetzt nicht mehr möglich! Die Erde geht nun ins Licht! Die Dunkelheit weicht! Liebe Grüße aus der Pfalz.

  2. Genial!!!
    Es ist anstrengend und etwas schwierig, das Gedicht anders herum zu lesen….so wie es schwierig ist, gegen den allgemeinen Pessimismus und verbreiteten resignierten Fatalismus „anzuglauben“ oder gar dementsprechend zu handeln.
    Hoffnung und Glauben ändern unser Empfinden, geben mir immer mal wieder Energie und Mut.
    Die große Frage ist allerdings, in welcher Form Kirche von Gott gewollt ist, für Gläubige und Suchende da sein und positiv in die Gesellschaft reinwirken kann.

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