Lebendige, junge Kirche – Die Kolumne von Toni Bauer

Aprilfrischer Nachmittag kurz vor den Osterferien in Kusterdingen.

Eine sechste Klasse ist zur Kirchenführung in unserer Kirche angemeldet. Die Schüler kommen mit ihrer Lehrerin pünktlich und in guter Stimmung.

Kurze Klärung wegen Maskentragen: Wir ziehen sie alle an. Hinweise und erste Fragen schon vor der Kirchentür. Woran erkennt man, dass dies eine Kirche ist? Wie heißt die Kirche und warum wohl?
Wir betreten ruhig und aufmerksam das Kircheninnere. Die Schüler nehmen den Raum sehr konzentriert wahr, hören die einführenden Worte, das Kurzreferat zu dieser Kirche und über die wichtigen Teile im Innern einer katholischen Kirche.

Die Klasse besuchte davor schon die hiesige evangelische Kirche und will nun auch ihr Augenmerk auf mögliche Unterschiede richten.

Sie beschäftigten dann sich selbst mit dem Raum und den Gegenständen, füllen dabei einen mehrseitigen Fragebogen mit vielen Nachfragen aus. Wie macht man das Kreuzeichen? Was ist das Besondere am Tabernakel? Wieso Weihwasser?

Mit einer Dankeskerze an der Marienstatue und gemeinsamen Lied verabschieden wir uns.
Es ist eine Freude, zu sehen, wie interessiert und aufnahmebereit die jungen Menschen sind. Wie sie sich Gedanken machen, weiterfragen, zusammenarbeiten, engagiert sind.
Dies ist ein Schatz. Wir sollten uns alle dessen bewusst sein und ihn sorgsam pflegen.

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