Wahlergebnis KGR-Wahl 2025

Am 30. März 2025 konnte bis 12 Uhr ein neuer Kirchengemeinderat gewählt werden. Die Mitglieder stellen sich unter  https://christus-koenig.eu/kgr-wahl-die-kandidierenden/ vor.

446 Personen haben gültig gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 16,87 %.

Die 5096 gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf die Kanidierenden:

Kirchentellinsfurt:

  • Bretana Movilla, Pedro: 360
  • Dieterle, Bettina: 282
  • Hertkorn, Martina: 313
  • Rosa-Goller, Maria: 189
  • Vetromile, Domenico: 317
  • Zecca, Rocco: 217

Wannweil

  • Abraha, Debora: 346
  • Bernhard, Alexander: 306
  • Fingerhut, Hedwig: 292
  • Kury-Rilling, Tanja: 325
  • Münch, Gerlinde: 305
  • Teuber, Stephan: 185

Kusterdingen

  • Friesch, Agnieszka: 354
  • Heinemann, Ursula: 296
  • Kern, Susanne: 342
  • Mötzung, Thomas: 342
  • Steibli, Michael: 325

Daraus ergibt sich folgende Zusammensetzung des neuen Kirchengemeinderats:

  1. Bretana Movilla, Pedro: 360
  2. Friesch, Agnieszka: 354
  3. Abraha, Debora: 346
  4. Kern, Susanne: 342
  5. Mötzung, Thomas: 342
  6. Kury-Rilling, Tanja: 325
  7. Steibli, Michael: 325
  8. Vetromile, Domenico: 317
  9. Hertkorn, Martina: 313
  10. Bernhard, Alexander: 306
  11. Münch, Gerlinde: 305
  12. Heinemann, Ursula: 296
  13. Fingerhut, Hedwig: 292
  14. Dieterle, Bettina: 282
  15. Zecca, Rocco: 217

Nachrücker/ Beratende Mitglieder

  1. Rosa-Goller, Maria: 189
  2. Teuber, Stephan: 185

6 Gedanken zu „Wahlergebnis KGR-Wahl 2025

  1. Liebe Kommentatoren,
    danke für euer Gedankenmachen. Wie Domenico schon schrieb: Der neue KGR hat einen Auftrag, wie der alte auch. Und blickt man auf die Wahl 2020 sieht man, dass die Wahlbeteiligung (übrigens auch in der Diözese) leicht gestiegen ist: 2020 haben 414 Personen gewählt, 2025 waren es 446. Ein kleiner, aber feiner Anstieg. Das darf, finde ich, Rückenwind sein. Rückenwind für die Arbeit des vergangenen KGR, aber auch Rückenwind für den neuen. Rückenwind heißt aber nicht Ausruhen, sondern weiter reflektieren, überlegen und machen, damit Gottes Reich wachsen kann. Die Botschaft Jesu ist in diesen Tagen so wichtig wie eh und je. Die Botschaft von der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, kann in unterschiedlichster Weise verbreitet werden. Unsere Aufgabe war und ist zu schauen, wie wir in unserer Kirchengemeinde mit unseren eigenen Stärken vom Evangelium Zeugnis ablegen können.
    Ich freue mich mit den frisch Gewählten loszugehen und herauszufinden, wo wir als Christinnen und Christen unsere Orte Kirchentellinsfurt, Kusterdingen mit Härten und Wannweil noch weiter bereichern können. Herauszufinden, was die Menschen unserer Zeit umtreibt und wo wir als Kirche Gesprächspartnerin und Aktivistin sein können und müssen.
    Herzliche Grüße
    Eva Schlegel, Gemeindereferentin

  2. Wohin zielt die Frage? Läuft hier in dieser Gemeinde etwas falsch?
    Wo sind die Rückmeldungen aus der Gemeinde? In den Kümmernkästen bei den Kirchen oder in der Ansprache an die Kirchengemeinderäte jedenfalls nicht …
    Alex Bernhard, gewählter Vorsitzender des KGR 2020-2025

    1. Lieber Alex,
      Danke für den Kommentar. Wenn ich dich richtig verstehe, sagst du ja, dass es keine Rückmeldungen gibt. Das ist ja genau das Problem. Es herrscht breites Desinteresse, wohl nicht nur bei uns als auch im Allgemeinen wie im Kommentar von Anton mit dem Erklärungsversuch der zunehmenden Kirchenferne aufgezeigt. Das drückt ja auch die Wahlbeteiligung aus. In Rottenburg – so die Kommentare aus der Führungsebene – ist man schon mit 22,6 % zufrieden. Nur: das wir in unserer Kirchengemeinde sogar noch weit unter dem Durchschnitt der Diözese liegen ist ein fatales Signal und stößt mir besonders auf. Das ist jetzt aber auch eine Chance. Die Frage, die sich stellt: verstehen wir die Botschaft, ziehen wir die (richtigen) Schlüsse daraus und gehen ans Werk? Ein Ziel z.B. könnte sein: bei der nächsten KGR Wahl sind wir besser als der Durchschnitt. Viele Grüße Rainer.

  3. KGR-Wahl: Möchte mich den kritischen Worten von Rainer anschließen. Zur Frage: Was läuft hier falsch? sehe ich keine einfachen Antworten bei der dramatisch zunehmenden Kirchenferne unserer Gesellschaft. Verstehe den Frust der Engagierten, der meint, alles infrage stellen zu müssen. Bedanke mich beim bisherigen KGR für seine Arbeit, gratuliere dem neuen KGR zur Wahl und wünsche ihm eine glückliche Hand für seine vielfältige Arbeit.

  4. Mit einer Wahlbeteiligung von 16,87 % liegen wir noch mal deutlich unter dem mageren Ergebnis in der Diözese. Die liegt nämlich bai 22,6 %. Das stellt natürlich alles in Frage in unserer Kirchengemeinde. Was läüft hier falsch? Das in Frage stellen gilt natürlich auch für mich als Teil der Öffentlichkeitsarbeit. Und der neue KGR? Der hat damit wohl einen klaren Auftrag. Wünsche dazu alles Gute!

    1. Hallo Herr Degen,

      die geringe Wahlbeteiligung ist tatsächlich ein deutliches Zeichen… und vielmehr sollte sie als Weckruf dienen und uns als neuen Kirchengemeinderat klar zum Handeln auffordern.

      Wir nehmen diesen Auftrag ernst.
      Es geht jetzt darum, genau hinzuschauen:

      Wo verlieren wir den Kontakt zu den Menschen in unserer Gemeinde?

      Wie können wir wieder mehr Beteiligung, Interesse und Vertrauen wecken?

      Das betrifft nicht nur Strukturen, sondern auch unsere Kommunikation, unsere Angebote und letztlich auch, wie wir Kirche vor Ort leben.

      Ich sehe das nicht als Vorwurf, sondern als gemeinsamen Auftrag an uns alle als KGR, als Öffentlichkeitsarbeit und letztlich als ganze Gemeinde.

      Danke für die guten Wünsche!
      Wir werden sie brauchen und hoffentlich auch viele gute Ideen, Gespräche und Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

      Lasst uns gemeinsam dranbleiben!

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