Erntedank – Dankbarkeit

Anfang Oktober feiern die christlichen Kirchen Erntedank. Das Wort zeigt, um was es geht: Um die Ernte. Im klassischen Sinne um alles, was wir auf Feldern, Äckern und an Bäumen ernten können oder auch, was daraus gemacht wird.

von Eva Schlegel

In diesem Artikel soll es aber noch um mehr gehen als den Dank für Essen und Trinken, Nahrung und Grundversorgung.

Wofür bin ich dankbar?

Dankbar für mein Dach über dem Kopf.

Dankbar, dass es überhaupt noch etwas zum Ernten gibt nach Hagel und Unwetter.

Dankbar für die Hand, die halten, streicheln und unterstützen kann.

Dankbar für den Halt, den ich im Glauben erfahren kann, der mich durch tiefe Täler trägt.

Dankbar für die bunten Blätter, die zeigen, dass Ende auch etwas Schönes sein kann.

Dankbar für ein ehrliches Lächeln, in einer Welt, die oft von Misstrauen geprägt ist.

Dankbar für Augen, die sehen, wenn mich etwas quält.

Dankbar für Mobilität, um über den Tellerrand hinausgucken zu können.

Dankbar für Menschen, die für Gerechtigkeit kämpfen, wo mir die Kraft fehlt.

Dankbar für Medikamente, die Schmerzen lindern.

Dankbar für Licht, das das Dunkel vertreibt.

Dankbar für ….

 

Für was sind Sie dankbar? Schreiben Sie es uns gern in den Kommentaren.

Heilige Messe zu Erntedank am Sonntag, 10. Oktober um 10:30 Uhr in der Kirche St. Michael in Wannweil

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