Kirchen-Café in Kusterdingen: Ein Erfolgsmodell

Das Kirchenkaffee in Kusterdingen hat sich seit seiner Einführung vor zwei Jahren zu einer festen und beliebten Institution entwickelt. Was zu Beginn noch ein wenig Überzeugungsarbeit erforderte, um die Besucher nach dem Gottesdienst ins Gemeindehaus zu locken, ist heute zur Selbstverständlichkeit geworden. Statt direkt nach Hause zu gehen, machen die Gemeindemitglieder inzwischen nach dem Sonntagsgottesdienst eine „Rechtskurve“ und steuern direkt auf das gemütliche Treffen im Gemeindehaus zu.

Von Josef Göppert

Das Kirchenkaffee findet im Zwei-Wochen-Rhythmus nach dem 9-Uhr-Gottesdienst statt und zieht regelmäßig zwischen 15 und 30 Teilnehmer an. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die Tage, an denen es selbstgebackenen Kuchen gibt – dann ist das Interesse besonders groß.

In den letzten zwei Jahren hat sich ein guter Stamm von Besuchern gebildet. Von Ministranten und jungen Familien über engagierte Gemeindemitglieder bis hin zu Senioren – das Kirchenkaffee bringt Menschen aus allen Generationen zusammen. Es bietet eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch, bei der man in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommt und Zeit miteinander verbringt.

Nach dem Gottesdienst miteinander reden im Kirchen-Café

Besonders erfreulich ist, dass sich mittlerweile auch Helfer außerhalb des Kirchengemeinderats für die Organisation und Durchführung des Kirchenkaffees engagieren. Das zeigt, wie stark dieses Angebot in der Gemeinde verwurzelt ist.

Allerdings wird es in den kommenden Monaten eine Pause geben, da die Gottesdienste in Kusterdingen turnusgemäß zu anderen Zeiten stattfinden. Ab April, wenn die 9-Uhr-Gottesdienste wieder regulär in Kusterdingen stattfinden, wird auch das Kirchenkaffee in gewohnter Form fortgeführt. Die Vorfreude auf die Fortsetzung dieser gelungenen Veranstaltungsreihe ist bereits jetzt spürbar.

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