Ministrant*innen leben wie zu Zeiten Jesu – wirklich?

Ganz so leben wie zur Zeit Jesu mussten die 34 Minis, die sich am 31. Mai auf dem Einsiedel trafen dann doch nicht. Nichts desto trotz lernten sie einiges Neues über Jesus und seine Zeit und erlebten dabei ein unvergessliches Wochenende mit Spannung, Spaß und Gemeinschaft. 

Beim Spielen und Spaghetti-Essen konnten sich die Zeitreisenden am Freitag erst einmal besser kennen lernen. Bei der anschließenden Nachtwanderung bekamen die Minis ein erstes Gefühl dafür wie es zur Zeit Jesu ohne Strom wohl war, nachts unterwegs zu sein. Zum Glück mussten sie nicht auf Tierfellen oder Strohsäcken schlafen, sondern konnten in die gemütlichen Stockbetten sinken.

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen der Kreativität. In verschiedenen Angeboten konnten die Minis aktiv werden und die Zeit Jesu schmecken, fühlen, sehen und riechen. Dabei sind tolle Gipsbilder, Holzkreuze, Sportbeutel mit hebräischen Schriftzeichen und leckeres Naanbrot entstanden. Das Naanbrot wurde beim Mittagessen von allen Teilnehmer*innen sehr gelobt.

Was wäre ein Miniwochenende ohne Gottesdienst? Neben den Abendimpulsen sollte am Sonntag noch ein Abschlussgottesdienst stattfinden, der möglichst selbst gestaltet sein sollte. Deshalb wurden im Schatten des Weißdorns Fürbitten geschrieben und passende Lieder ausgesucht. Außerdem besprachen alle gemeinsam nochmal den Ablauf eines Gottesdienstes und die Aufgaben, die die Ministrant*innen dabei haben.

Nach so viel Anstrengung und Hirnaktivität hatten sich alle am Abend Gegrilltes vom Lagerfeuer mit leckeren Salaten verdient. Doch sollte es noch nicht das Ende des Tages sein, denn die Minis mussten in einem Gruppenspiel ihren Teamgeist beweisen, um die beeinträchtigten, kranken Personen zu Jesus zu bringen, um sie von ihm heilen lassen. Glücklich geheilt ging es auf den Abschluss des Tages zu: Eine Traumreise entführte die Minis in die Häuser, die es zur Zeit Jesu gab. Sie erlebten, wie die Menschen damals gewohnt, gekocht und geschlafen haben. Schlafen war dann das Stichwort, das alle in die Betten schlüpfen ließ.

leckeres vom Grill

Schon war der letzte Tag angebrochen und alle mussten nochmal an einem Strang ziehen, um rechtzeitig das Haus zu putzen und den Gottesdienst vorzubereiten, der dann pünktlich um 10:30 Uhr beginnen konnte. Außer den Ministrant*innen sind auch viele Eltern und Geschwister gekommen. Das war sehr schön! Mit Abschluss des Gottesdienstes, war dann das Mini-Wochenende leider auch schon wieder vorbei.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die mit dabei waren und hoffen, dass ihr genau so viel Spaß hattet wie wir. Hoffentlich seid ihr auch nächstes Jahr wieder dabei!
Alles Liebe und schöne Sommerferien wünscht euch eure JuMiRu

Alle sind sich einig: Das war SPITZE!

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