Neue Lieder braucht das Land … pardon … die Gemeinde Teil 2

Andere Lieder wollen wir singen – es geht weiter

Was der Liturgieausschuss im Frühjahr 2016 angefangen hat, soll auch im Jahr 2017 seine Fortsetzung finden: Die Gemeinde erschließt sich das 2013 erschienene Gotteslob immer mehr. Dabei stehen sowohl die sogenannten neuen geistlichen Lieder als auch unbekannte Lieder aus früheren Jahrhunderten im Fokus des Ausschusses.

Auswahl der Lieder

Anfangs stand die Idee jeden Monat ein neues Lied zu lernen. Doch schnell entschied sich der Ausschuss dafür sich am Kirchenjahr und den geprägten Zeiten zu orientieren.

Für 2017 sind folgende Lieder geplant:

Januar und Februar:
GL 197, „Heilig, heilig, heilig, Gott“ – ein Sanctus-Lied mit fröhlicher Melodie aus dem Jahr 1981

Fastenzeit:
GL 840, „Mein Herr und mein Gott“ – Dieses Lied greift ein Gebet des Hl. Bruder Klaus von der Flüe auf, der im 15. Jahrhundert lebte. Es handelt von dem Wunsch, dass uns nichts von Gott trennen mag.

Osterzeit:
GL 332, „Die ganze Welt, Herr Jesu Christ“ – beschreibt, wer und was sich alles freut und jubelt, weil Jesus auferstanden ist.

Pfingsten:
GL 815, „Komm herab, o Heilger Geist“ – Dieses Lied ist durch seinen 3/4-Takt beschwingt und macht durch die Melodieführung und seinen Text deutlich, was wir an Pfingsten feiern: Das Kommen des Heiligen Geistes.

Juni/Juli:
GL 838, „Lobe den Herrn, meine Seele“ – Der Text dieses Liedes ist an den Lobpsalm 103 angelegt und wird von der Melodiegestaltung Ausdruck des Lobes Gottes, der Gutes für uns im Sinn hat.

Bild: Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg In: Pfarrbriefservice.de

August/September:
GL 834, „Wunderbar bist du, o Herr“ – Auch im August und September ist der Liedinhalt das Lob Gottes. Durch klare, einfache Sätze wird beschrieben, wie groß und großartig Gott ist und welche Kraft er in das Leben der Menschen bringen kann.

Oktober:
GL 738, „Wenn wir unsre Gaben bringen“ – In diesem Lied geht es nicht nur um die Gaben, die wir an Erntedank zum Altar bringen oder um Brot und Wein, sondern vorallem auch um das, was jeder einzelne mitbringt und vor Gott legt.

November:
GL 434, „Noch ehe die Sonne am Himmel stand“ – Das November-Lied greift die Thematik auf, die in diesem Monat vorherrscht: Tod, Auferstehung und Ewiges Leben. „Dir leben wir, dir sterben wir, wir gehen von dir zu dir“ so heißt es im Kehrvers.

Advent:
GL 233, „O Herr, wenn du kommst“ – Orientiert sich zum Teil am Gleichnis der törichten Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten. Das Lied drückt Hoffnung auf das Kommen Gottes aus und beschreibt, wie die Welt sich dann verändern wird.

Weihnachten:
GL 261, „Stern über Bethlehem“ – Dieses Lied ist manchem wahrscheinlich aus seiner Sternsingerzeit bekannt. Es ist ein richtiges Ohrwurmlied und zeigt mit seinem Text, dass auch wir heute noch dem Stern folgen sollen, der uns zeigt, wer uns Orientierung im Leben geben kann: Nämlich Jesus.

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