Teilen wie St. Martin – ist das alles?

Am 11. November feiern wir Martinstag und denken an diesem Tag an den Heiligen Martin von Tours. Martin war Soldat und Bischof und immer für die Menschen da. Zumindest wird das von ihm erzählt.

vom Team der Kinderkirche to go (www.kinderkirche-to-go.de)

Die Legende vom Martinsmantel ist vielen bekannt. Der Soldat Martin schneidet seinen warmen Mantel in zwei Teile und gibt einen Teil dem frierenden Bettler. Diese Geschichte, die den Kindern immer mit der Betonung zu teilen erzählt wird, beinhaltet so viel mehr. 1. Martin setzt mit der Mantelteilung seine Karriere aufs Spiel, weil er mutwillig zerstört, was ihm von seinem Dienstherrn geliehen ist – der warme Mantel. 2. Martin erlebt in der Begegnung mit den Bettler eine wahre Gottesbegegnung. Im Traum erkennt er, dass er eigentlich Jesus Christus getroffen hat. Heute würde man dazu „Berufungsgeschichte“ sagen. Vermutlich ist ab jetzt für Martin nichts mehr wie es war. Er lebt als Mönch und wird von den Menschen als Berater und Helfer geschätzt. Als der amtierende Bischof stirbt, wollen die Menschen Martin als ihren neuen Bischof haben. Und davon handelt die zweite Geschichte, die von Martin weithin bekannt ist: Martin versteckt sich bei den Gänsen, die ihn durch ihr Geschnatter verraten. Deshalb die Martinsgans.

Martin hat in seinem Leben den Menschen Hoffnung gemacht. Er hat geholfen, beraten und für sie gebetet. So wurde der Heilige Martin Licht für viele Menschen, weil er Ihnen die Freude und die Liebe von Jesus Christus, dem Licht der Welt gebracht hat. Davon erzählen die bunten Laternen, mit denen die Kinder durch die Gärten und Straßen ziehen.

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