Welttag der menschenwürdigen Arbeit am 7. Oktober

Globalisierung der Gerechtigkeit und Solidarität

Die Generalsekretärin der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer (WBCA) Mariléa Damasio rief in einer Erklärung dazu auf, der von Papst Franziskus kritisierten Globalisierung der Gleichgültigkeit tatkräftig eine Globalisierung der Gerechtigkeit und Solidarität gegenüber zu stellen.

Von Jörg Teufel

„Ziel muss es sein“ so die WBCA, dass überall Menschen in Würde leben und arbeiten können.“ Die WBCA kritisiert, dass weltweit Millionen von Arbeitnehmer/-innen kein menschenwürdiges Leben führen können, weil die Löhne nicht für ihre Existenz und der ihrer Familien reichen. Ausbeuterische Kinderarbeit, prekäre Arbeitsbedingungen, die krank machen, bestimmen das Arbeitsleben eines Großteils der arbeitenden Bevölkerung des Südens. Hinzu komme, dass der Zugang zu Bildung und Gesundheitseinrichtungen fehle, so die WBCA-Erklärung.

Automation und Ausgliederung

In vielen Betrieben sind die Folgen der Digitalisierung schon zu erkennen: Automation und Ausgliederung der Produktion. Längst steuern Computer und digitale Netze die Energieversorgung und den Verkehr. Die Veränderungen der Digitalisierung bestimmen auch die Form der Arbeitsplätze. Home-Office und neue Büroformen, wo keiner mehr einen festen Arbeitsplatz hat bestimmen die Zukunft. Dies macht sich auch bei uns schon bemerkbar, wenn man den Anstieg der Krankmeldungen durch psychische Überlastung des letzten Jahres betrachtet.

Die Kümmerer

Die Erfahrungen und Ergebnisse aus den Berichten der Arbeitnehmer, Betriebsräte und Geschäftsführer zur Arbeit 4.0 wird der Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im kommenden Jahr bei einem „Ratschlag“-Seminar für die verbandliche Positionierung der „Zukunft der Arbeit“ einbringen, damit die Arbeitswelt weiterhin menschenwürdig gestaltet wird.

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