„Die innere Stille“: Die neue geführte Meditation von Michael Steibli

Zahlreiche Menschen kommen seit Jahren zur Mittwoch-Meditation. „Das liegt daran, weil die Meditation etwas anbietet, uns etwas gibt. Das wir so gar nicht benennen können, das ist auch nicht wichtig“, sagt Michael Steibli.

In Corona Zeiten erhalten Sie hier auf dieser Seite die Meditation zum Hören und Teilnehmen von zuhause aus.

Von Rainer Degen

Der innere Raum der Stille

 

Die Meditation jetzt hören und erleben:

Die Meditation, die wir in unserer Gemeinde anbieten und seit Jahren pflegen, ist eine Meditation der Stille. In der Meditation betreten wir den inneren Raum der Stille – so hören wir in der aktuellen Meditation. Die innere Stimme, die etwas ganz anderes ist als die Abwesenheit von Geräuschen. Im Gegenteil: im alten Japan haben die Mönche dort Zen-Meditation in einer lauten Umgebung betrieben …

Tipp zur Vorbereitung

Nimm dir 20 Minuten bis eine halbe Stunde Zeit. Schalte das Telefon ab und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst. Ziehe dir bequeme Kleidung an.
Stelle eine brennende Kerze vor dich hin. Setz Dich auf einen Stuhl oder, wenn du geübt bist, auf ein Sitzkissen oder Bänkchen auf dem Boden. Nimm eine bequeme Sitzhaltung ein.
Wenn du willst, mach das Zeichen des Kreuzes: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“

3 Gedanken zu „„Die innere Stille“: Die neue geführte Meditation von Michael Steibli

  1. Es ist natürlich immer schwierig, eine Aussage zu kommentieren, wenn man nicht den Zusammenhang kennt, in dem sie geäußert wurde. Für sich betrachtet, ist dieser Satz („Meditation als Flucht vor einer sehr eingeschränkten Lebensweise…“) jedoch völlig falsch und lässt vermuten, dass die Autorin Frau Rationi weder Erfahrungen in der Meditation, noch eine Kenntnis der mönchischen Lebensweise hat, sondern, wie viele Religionskritikerinnen und –kritiker, mit voreingenommenem Blick von außen auf beides, auf die Meditation und auf die mönchische Lebensweise, schaut und hauptsächlich ihre eigenen Vorurteile über Religion und religiöse Spiritualität bedienen möchte.

    Meditation ist keine Flucht, im Gegenteil, sie ist ein Heimkommen. Sie führt nicht zur Abgewandtheit von der Welt, sondern mitten hinein ins Leben. Sie ist kein Mittel der Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse, sondern ein Weg der Befreiung. Sie führt nicht zu Verblendung, sondern zu tiefer Erkenntnis. Und vieles mehr. Aber nichts davon lässt sich aus Büchern lernen oder mit Anstrengung erreichen. Die Meditation ist ein Weg, den jede und jeder für das eigene Leben nur selber gehen kann, „eine Reise nach Innen. Ich reise in mich hinein zum innersten Kern meines Seins“ wie Dag Hammarskjöld so treffend über die Meditation („Die längste Reise“) schreibt.

    Liebe Vanessa, Du bist, wie alle, gerne eingeladen, an der Meditation teilzunehmen – online oder persönlich, wenn wieder möglich – und es für Dich selbst herauszufinden.

  2. Liebe Vanessa,
    danke, dass Sie einen Kommentar zum Meditationsbeitrag geschrieben haben. Zur Zeit ist es leider nicht möglich, die Meditation gemeinsam in den Räumen des Gemeindezentrums Christus König des Friedens in Kirchentellinsfurt zu besuchen. Dort finden normalerweise in regelmäßigen Abständen, immer am 1. und 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr geführte Meditationen mit Michael Steibli oder Elisabeth Rümenapf statt. Ausgenommen sind die Schulferien.
    Michael Steibli bietet nun eine Meditation für zu Hause an. Sie können sich über den Link einklinken und somit teilnehmen. Sobald Treffen wieder erlaubt sind, werden wir über die Homepage und den Gemeindeboten darüber berichten. Dann können Sie auch gerne ins Gemeindezentrum kommen.

    Herzliche Grüße
    Gerlinde Münch (Redaktionsmitglied)

  3. Ich möchte unbedingt auch einmal kommen! Übrigens, weil hier Mönche erwähnt werden: unlängst habe ich das provokante Ebook „Warum Mönche meditieren müssen“ von Victoria Rationi gelesen (die hat auch sonst interessante Ansätze – etwa „Das Religionsparadox“) – würd mich interessieren, was andere von dieser Theorie halten – Meditation als Flucht vor einer sehr eingeschränkten Lebensweise …

    Liebe Grüße, Vanessa

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