Kar- und Ostertage im Rückblick

Die vielen Veranstaltungen rund um Ostern zeigen: Diese Woche ist die wichtigste im christlichen Jahr. Ohne Ostern kein Christentum. Ohne Karfreitag keine Auferstehung. Was in der Heiligen Woche in der Kirchengemeinde Christus König des Friedens alles so los war? Palmen basteln, Fußwaschung, Ölbergnacht, Kreuzweg für Kinder, Maultaschenessen, Osterfeuer, Kirchenchor, … Viel war also los in der letzten Woche in unserer Gemeinde. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Die Kar- und Ostertage als Kraftquelle
Die Kar- und Ostertage als Kraftquelle
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An Palmsonntag konnten die tollen Palmen bewundert werden, die die Erstkommunionkinder mit ihren Eltern am Samstag gebastelt hatten. Außerdem wurde in einem Sprechspiel gemeinsam mit der Gemeinde deutlich, dass es Menschen gab, die Jesus nachgefolgt sind, aber auch Menschen, die Jesus nicht mochten. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten alle bei Maultaschen, Kaffee und Kuchen beisammensitzen. Der Erlös geht an die Partnerorganisation der KAB in Uganda.

An Gründonnerstag spielten gleich mehrere Sachen eine große Rolle. Beim Abendmahlgottesdienst mit Fußwaschung in Kusterdingen war unsere kleinste Kirche so voll wie sonst nie. Pfarrer Begovic wies in seiner Predigt darauf hin, dass auch wir einander die Füße und nicht den Kopf waschen sollen. Natürlich im übertragenen Sinne. Dass wir also einander helfen und dienen sollen. Und so klein uns vielleicht manche Geste vorkommt, so kann diese bei demjenigen dem sie gilt etwas ganz Großes bewirken. Außerdem bekamen die Erstkommunionkinder am Ende Kreuze aus Olivenholz überreicht, die sie dann auch bei ihrem Fest tragen werden. Nach dem Gottesdienst blieb noch die Möglichkeit in Stille vor dem Allerheiligsten zu beten.

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Um halb zehn abends trafen sich gut 20 Jugendliche und junge Erwachsene, die den Kreuzweg Jesu auf besondere Art und Weise erleben wollten. Nach einem eigenen „letzten Abendmahl“ suchten sie mit Hilfe von „JesusArt“-Bildern (weitere Infos unter jugendkreuzweg-online), Liedruf und Texten die Stationen des Kreuzweges in ihrem eigenen Leben. „Wovor muss ich mich selbst schützen?“, „Wo sind meine eigenen Stacheldrahtzäune?“, „Wann habe ich andere verurteilt?“, „Wann trägt Gott mich wie eine Schwimmweste?“, sind nur einige Impulsfragen, die mit Hilfe von verschiedenen Aktionen beantwortet, bedacht, ausgedrückt wurden.

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An Karfreitag wurde auf unterschiedliche Weise an das Leiden und den Tod von Jesus Christus erinnert. Die Erwachsenen trafen sich zur traditionellen Karfreitagsliturgie in der Kirche in Kirchentellinsfurt, die dem Anlass angemessen von den Scholasängerinnen und -sängern mitgestaltet wurde. Die Kinder ab der zweiten Klasse spürten dem Leidensweg Jesu im Jugendkeller nach und die Kindergartenkinder bis zur ersten Klasse setzten sich in den oberen Jugendräumen ihrem Alter angemessen damit auseinander. Bei den Schulkindern wurden Blumentöpfe verziert und eine Sonnenblume gepflanzt, als Symbol dafür, dass manches sterben muss, um neues Leben zu ermöglichen. Die Kindergartenkinder beklebten Gläser mit Transparentpapier, damit das Licht durchscheinen kann, so wie an Karfreitag der Blick schon auf Ostern gerichtet ist.

Kleinkinderkreuzweg
Kleinkinderkreuzweg

Am Karsamstag begann die Osternacht am Feuer vor der Kirche. Die Kinder tanzten und sangen mit Hilfe der Erwachsenen zur Begrüßung des Feuers; zur Begrüßung von Jesus dem Licht. Als die Osterkerze am Feuer entzündet war, zogen alle in die dunkle Kirche ein, die erst beim fulminanten Gloria hell erleuchtet wurde. Besonders war in dieser Osternacht, dass zwei Erstkommunionkinder das Sakrament der Taufe erhielten. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchengemeinderat noch zum Ostereieressen ein und man munkelt, dass so manches Gemeindemitglied erst weit nach Mitternacht nach Hause kam.

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Der Ostersonntag wurde traditionell in Kirchentellinsfurt und Kusterdingen mit Weihrauch und Speisensegnung gefeiert.

Osterkörbchen mit Osterlamm und Eiern

Am Ostermontag gab es im Gottesdienst eine Besonderheit. Einmal im Jahr werden in unserer Kirche einzelne Passagen auf Latein gebetet. Latein ist nach wie vor die eigentliche Gottesdienstsprache, die Landessprache ist kirchenrechtlich nur die Ausnahme. Und so fühlten sich manche Gottesdienstbesucher an Ostermontag wieder in ihre Jugend versetzt, als es noch ganz normal war, den gesamten Gottesdienst auf Latein zu feiern. Die lateinische Sprache gehört nach wievor untrennbar zur katholischen Kirche und bedeutet für einige Geborgenheit .

Die Messe auf Latein im Gotteslob Nr. 588

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