Hauptversammlung Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB): Verwendung der Spenden maßgebliches Thema

Am 16. Februar hielt die KAB ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Nach den Formalien wurde darüber beraten, wem dieses Jahr finanzielle Unterstützung zukommen soll.

Der Kontinent Afrika

Uganda soll Nutznießer sein

Im Plenum ergab sich eine Diskussion um das Vorgehen bei Spendenprojekten. Die Teilnehmer waren einstimmig der Meinung, dass es wenig sinnvoll ist, größere Geldbeträge auf Konten oder dem vorhandenen Sparbuch zu parken.

Von Jörg Teufel

Nachdem in den vergangenen Jahren ein Teil des Geldes als OIKO-Kredit über den Diözesanverband angelegt wurde und letztes Jahr 1000 € dem Weltnotwerk der KAB und weitere 1000 € dem Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen zur Verfügung gestellt wurden, erhob sich die Frage, wer in diesem Jahr bedacht werden könnte.

Ulla Heinemann als Mitglied des Internationalen Teams des Diözesanverbandes der KAB schilderte in dem Zusammenhang ausführlich die Arbeit des Weltnotwerkes der KAB und erwähnte, dass das Spendenaufkommen in den vergangenen Jahren um etwa 30% gesunken ist, vor allem durch die Tatsache, dass die Anzahl der Mitglieder und damit die Mitgliedsbeiträge weniger werden und zum Anderen, dass Spenden durch Großspender ausbleiben oder stark reduziert sind.

Aus diesen Spenden werden aber die hauptamtlichen Mitarbeiter der CWM Uganda bezahlt. Sie empfahl deshalb das Weltnotwerk weiterhin zu unterstützen, um damit die Löhne der Hauptamtlichen zu sichern.
Da Ulla Heinemann weiterhin feststellte, dass unsere Partnergruppe in Kabuwoko nicht sehr zuverlässig arbeitet, forderte sie zunächst keine weitere Spenden direkt nach Kabuwoko zu schicken, bis von dort ein Rechenschaftsbericht vorgelegt werde, was mit den Spenden des Jahres 2017 gemacht wurde bzw. zu welchen Projekten sie verwendet wurden.
Diesem Ansinnen wurden die Teilnehmer gerecht und beschlossen einstimmig, dass zunächst ein Rechenschaftsbericht abgewartet werden und außerdem das Weltnotwerk zur Erfüllung seiner Aufgaben u.a. der Bezahlung von Löhnen mit 1000 € bedacht werden sollen. Des Weiteren stimmten die Teilnehmer der Versammlung dem Vorschlag des Kassiers zu, weitere 1000 € einer caritativen Organisation zur Verfügung zu stellen.

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