Mutscheln 2019

KAB und Frauenkreis trafen sich am Freitag, 11.1.2019, zum alljährlichen Mutscheln

Nachdem die Weihnachtsfeiertage um und die Silvesterfeier vorbei ist, gibt es in Reutlingen den nächsten „Festtag“, denn der Donnerstag nach dem Dreikönigfest ist traditionell „Mutscheltag“.

von Jörg Teufel

An diesem „Reutlinger Feiertag“ – schon im 13. Jahrhundert erwähnt – dreht sich alles um das achteckige Mürbeteiggebäck. Die traditionelle Mutschel hat acht Zacken, einen geflochtenen Zopf und eine würfelförmige Erhebung in der Mitte, die die Achalm darstellen soll. Aber eine Mutschel wird nicht einfach gegessen, sie will verdient, beziehungsweise erspielt sein.

So trafen sich am Freitag nach der Abendmesse trotz des starken Schneefalls einige Unentwegte aus dem Frauenkreis, der KAB, der KJG zusammen mit unserem Pfarrer im Gemeindezentrum, um die vorhandenen Mutscheln in geselliger Runde zu erwürfeln.

„Langer Entenschiss“

Natürlich wurde viel gelacht, bei den Spielen mit den merkwürdigen Namen wie „Der lange Entenschiß“, der „Einsamen Filzlaus“, bei der auch Paare erbittert gegeneinander spielten oder wenn beim Spiel „Der Wächter bläst vom Turme“ dem einen „Bläser“ oder der anderen „Bläserin“ die Luft ausging. Da es mehr Mutscheln als Teilnehmer gab, wurden die Spielregeln soweit „vereinfacht“, dass es möglich war, dass alle Mitspieler wenigstens eine Mutschel gewinnen konnten.

Nach über zwei Stunden verließen alle nach einem gemeinsamen, lustigen Abend die Runde. Der Heimweg gestaltete sich dann einfacher, weil inzwischen Tauwetter eingesetzt hatte.

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