Zuhause fühlen

Ich drehe gern, fast täglich, meine Radrunde über die Härten. Sehe Vieles, auch die Veränderungen, und freue mich meist daran.
So geht es mir zum Beispiel wenn ich den kleine Weg, hier Hülbe genannt, hinaus radle. Wenn ich dann von der Höhe zum Dorf rüber schaue, sehe ich unter anderem ein Gebäude mit weißem Dreieck, dessen obere Spitze zum Himmel zeigt. Es ist die katholische Kirche von Kusterdingen. Ein kleiner Kirchenbau aus den 1960er Jahren, der vor kurzem sein 50-jähriges Jubiläum feiern konnte. rechts daneben der moderne, elegante Neubau des Gemeindehauses.
Und so suche ich bei meiner Runde immer wieder dieses Dreieck und denke dabei: das gehört auch zu dir, zu deiner Familie. Und es entwickelt sich mit der Zeit ein Gefühl des Dazugehörig sein, hier auch ein Zuhause gefunden zu haben, denn wir leben seit 1980 hier. Ein Ort, den man kennt, der an viele Erfahrungen erinnert, zu dem man gern kommt.
Und ich denke, jeder Mensch braucht solche Orte, die er kennt, die ihm vertraut sind und in ihm ein heimatliches Gefühl erweckt. Mir geht es jedenfalls so. Und ich wünsche dies allen.

Panorama von Kusterdingen

Ein Gedanke zu „Zuhause fühlen

  1. Hallo Toni,

    schön, dich auf dieser Webseite zu finden! Dabei war ich eigentlich auf der Suche nach Chorproben-Zeiten… Du schreibst, dass du seit 1980 hier lebst und mit der Zeit ein Zuhause gefunden hast. Mich würde interessieren, wie lange es bei dir gedauert hat, bis du dich heimisch gefühlt hast? Ich lebe mit meiner Familie seit Anfang 2011 hier und fühle mich z. T. immer noch fremd. Mein Mann, der seit seiner Jugend kickt, ist aus dem Fußballverein wieder ausgetreten, weil er die Querelen und den Umgang untereinander (gerade der „Alteingesessenen“) befremdlich fand. Er macht jetzt lieber Betriebssport.
    Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit!
    Herzliche Grüße
    Jutta Balmer
    PS: Wir kennen uns aus der USW

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